Für Solidarität und freie Bildung
Anlässlich des bundesweiten Bildungsstreikes am 17. November erklären der Juso-Bundesvorsitzende, Sascha Vogt und der Bundeskoordinator der Juso-SchülerInnen-Gruppe, Taner Ünalgan:
"In Deutschland entscheidet noch immer das Einkommen der Eltern über die Bildungschancen der Kinder. Das ist ein Skandal! Wir brauchen endlich Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit. Bildung muss von der Kita bis zur Universität gebührenfrei sein. Eine Schule für Alle muss eingeführt werden. Wir brauchen kleinere Klassen, mehr Lehrerinnen und Lehrern, mehr SchulpsychologInnen, SozialarbeiterInnen und Ausbildungs- und Studienplätzen für alle. Dafür muss endlich mehr Geld für Bildung zur Verfügung stehen.
Zusätzlich muss dafür gesorgt werden, dass Lehrkräfte ein eigenes Interesse daran haben, Wissen, Werte und Methoden an die Schülerinnen und Schüler zu vermitteln. Dafür muss der LehrerInnenberuf gesellschaftlich aufgewertet und der Lehramtsstudiengang vor allem pädagogisch modernisiert werden. Damit mehr Geld ungehindert in das Bildungssystem fließen kann, muss das Föderalsystem im Bereich der Bildungspolitik reformiert werden.
Wir rufen zu den Demonstrationen am 17. November auf, um das Thema endlich wieder dorthin zu rücken, wo es hingehört - in den Vordergrund."









